Komplexitätsbewirtschaftung

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Komplexität bewirtschaften

Steigende Komplexität ist in Produktionsunternehmen tägliche Herausforderung für Entscheider: Sich permanent verändernde Rahmenbedingungen von außen verursachen nicht-wertschöpfende Kosten und führen häufig zu ineffizienten Ad-Hoc-Lösungen. Was ist die richtige Strategie im Umgang mit Komplexität – radikal vereinfachen und standardisieren oder auf die Marktdynamik sehr flexibel reagieren?
Systematisches Komplexitätsmanagement in Organisation, Prozessen und Technologien ist ein geeignetes Mittel, diese Herausforderung über den Produktfokus hinaus aktiv anzugehen.


Drei Gründe, warum sich die Investition in Komplexitätsbewirtschaftung lohnt:

1. Komplexitätstreiber erkennen – Machen Sie Probleme zu Chancen

  • Komplexitätstreiber systematisch ermitteln
  • Das unternehmensinterne Komplexitätsprofil der Marktkomplexität anpassen
  • Komplexität zum Wettbewerbsvorteil machen


2. Komplexität handhaben
 – Finden Sie das richtige Maß an Komplexität

  • Komplexität systematisch analysieren und bewerten
  • Komplexität in den Bereichen Produkt, Prozess und Organisation gezielt bewirtschaften
  • Marktorientierte Strategien zur Reduzierung, Erhöhung oder Bepreisung der Komplexität entwickeln


3. Kosten optimieren und Einsparpotenziale heben
 – Eine starke Methode an Ihrer Seite

  • Transparenz über Komplexitätskostentreiber und -träger erhalten
  • Komplexitäts-Kostenfalle identifizieren und vermeiden
  • Gezielte Maßnahmen zur Reduktion der Kosten auswählen und umsetzen
  • Einsparpotenziale von bis zu 20% erzielen

Unser Komplexitätsverständnis

»Mache Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.«
A. Einstein (*1879 – †1955)
Unsere Devise: Nur wer mit Komplexität umgehen kann und Komplexität auch als Chance begreift, ist im Markt langfristig erfolgreich.

Unsere Vorgehensweise

Welches Komplexitätsprofil hat Ihr Unternehmen?
Unsere Vorgehensweise betrachtet alle für produzierende Unternehmen relevanten Komplexitätsfelder systematisch und integriert – von der Produktionstechnologie bis hin zur Organisation.

Das Drei-Phasen-Modell

»Es ist nicht der Unternehmer der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.«
Henry Ford (*1863 – †1947)
Produkte als Kosten- und Ertragsträger sind Ausgangspunkt für die Potenzialbewertung und das Ableiten von geeigneten Normstrategien.

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