Erfolgsgeschichten

© Foto Fraunhofer IPA, Rainer Bez

»FastStorageBW II«

Auf bis zu drei Milliarden Euro in den nächsten vier bis sechs Jahren schätzen Experten das Marktpotenzial für die neue Speichertechnologie, die im Projekt »FastStorageBW« entsteht. Unter Federführung des Fraunhofer IPA arbeiten in diesem Projekt baden-württembergische Unternehmen und Forschungseinrichtungen an einem Stromspeicher, der die Vorteile von Batterien und Kondensatoren vereint. Phase zwei von »FastStorageBW« begann Anfang 2015 und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg mit 25 Mio. Euro gefördert.

 

»ELIBAmA« (European Li-Ion Battery Advanced Manufacturing)

Die Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen nicht nur kostengünstiger, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hin auch umweltfreundlicher zu gestalten, war das Ziel des EU-Projekts »ELIBAMA«. Entwickelt und verbessert wurden unter anderem Verfahren zur Montage der Zellen, zur Elektrolytherstellung und zur Beschichtung von Elektroden sowie Recycling-Strategien. Das europäische Verbundprojekt, an dem 17 Partner aus Industrie und Forschung aus fünf Ländern beteiligt waren, wurde Ende 2014 nach dreijähriger Laufzeit abgeschlossen. Weitere Informationen unter:

Projekt-Website »ELIBAmA«

 

»SynErgie« | »Kopernikus«

Die Industrie maßgeblich mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen und damit die Energiewende durchzusetzen – das ist das Ziel des im September 2016 gestarteten Forschungsprojekts »SynErgie«. Energie aus erneuerbaren Ressourcen ist nicht immer beliebig verfügbar. Je nach Jahreszeit und Witterung produzieren bspw. Solar-, Wind- oder Wasserkraftanlagen unterschiedlich viel Strom.

Im Projekt untersuchen die Experten, wie Unternehmen ihre Prozesse und Betriebsorganisation so gestalten können, dass sich der Energieverbrauch flexibel an das volatile Energieangebot anpasst. Dafür entwickelt das Fraunhofer IPA neue Ansätze, um die energetischen Verbraucher flexibel zu betreiben. Durch ganzheitliche Analysen werden die energetischen Flexibilitätspotenziale an industriellen Use Cases ermittelt. In Zusammenarbeit mit namhaften Industriepartnern leiten sich hieraus verschiedene Flexibilitätsmaßnahmen ab.

Für eine energieflexible Fabrik müssen Flexibilitätsinformationen zeitdiskret und durchgängig von der Maschine bis zum Energiemarkt transportiert werden können. Hierfür wird vom Fraunhofer IPA eine spezielle IT-Plattform entwickelt, welche die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Energiemarkt abbildet. Bei allen Betrachtungen werden wichtige Rahmenbedingungen wie Liefertermine oder vertretbare Arbeitszeiten stets berücksichtigt.

Die Bundesregierung fördert das SynErgie-Konsortium mit über 80 Partnern in den ersten drei Jahren mit ca. 30 Millionen Euro. Anschließend sind zwei weitere Förderphasen für die Dauer von insgesamt sieben Jahren in Aussicht gestellt. SynErgie adressiert die Industrieprozesse, andere Schwerpunkte des übergeordneten Forschungsvorhabens »Kopernikus« sind Netzstrukturen oder Energiespeicherung.

Pressemitteilung »SynErgie«

 

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