Verkürzung Anlaufzeit

Das Fraunhofer IPA bietet verschiedene Technologien für die Inline-Qualitätsüberwachung von Fertigungsprozessen an. Der entwickelte Ansatz erlaubt eine zyklische Beurteilung der Teilequalität anhand von Schwankungen in Signaldatensätzen aus dem Prozess.

Ziel ist einerseits ein frühzeitiges Erkennen von fehlerhaften Prozess- und Produktionszuständen, um somit die Auslieferung von fehlerbehafteten Teilen zu vermeiden. Durch möglichst kurzfristige Prozesseingriffe kann zudem ein deutliches Potential bezüglich Produktivitätssteigerung, Konkurrenzfähigkeit, Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit ausgeschöpft werden.

Zur Reduktion des Adaptionsaufwandes, und somit für eine Verkürzung der Anlaufzeit, werden Signaldatensätze aus der Produktion mit speziellen zweistufigen Klassifikatoren beurteilt. Auch bei anfänglich reduzierten Musterdatensätzen führt dies bereits zu einer lauffähigen Überwachung, die bei Bedarf nachtrainiert wird.

Die angestrebte Systemtechnik ist in verschiedene Fertigungsprozesse bei Partnerfirmen integriert und verifiziert worden. Im Fokus stehen hier insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die in hoher Qualität und in kleinen Losgrößen produzieren.

Ebenso soll aufgezeigt werden, wie durch sofortiges Erkennen fehlerhafter Prozess- oder Produktzustände und durch mögliche kurzfristige Prozesseingriffe ein deutliches Potential bezüglich Produktivitätssteigerung, Konkurrenzfähigkeit, Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit ausgeschöpft werden kann.