Hand- und Armbewegungsklassifikation

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Zur Mensch-Maschine Kommunikation werden heutzutage klassische Eingabegeräte wie Maus und Tastatur immer mehr durch eine so genannte NUI abgesetzt. Unter NUI versteht man verschiedene Eingabemethoden, welche sich an der natürlichen Kommunikation zwischen Menschen orientieren. Dazu gehört neben der Spracheingabe auch die Kommunikation mit Hilfe von Gesten. In den letzten Jahren hat die Gestenerkennung vor allem in der Unterhaltungselektronik einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Die Forschung im Gebiet der Hand- und Armbewegungsklassifikation beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Gestensteuerung, sondern beinhaltet mit der automatischen Erkennung von alltäglich ausgeführten Hand- und Armbewegungen ein noch viel größeres Spektrum als die lediglich direkte Kommunikation mit einer Maschine. Ein Beispiel wäre das Erkennen eines Arbeitsablaufs während eines manuellen Montageprozesses. Mit Hilfe von Machine Learning Verfahren kann eine Hand- und Armbewegungsklassifikation erkennen, ob ein bestimmter Montageschritt ausgeführt wurde oder nicht. Durch diese noninversive Art der Tätigkeitsabfrage können technische Systeme realisiert werden, welche die Zeit des Mitarbeiters nur in Anspruch nehmen, wenn dies absolut nötig ist, wie zum Beispiel im Falle eines Fehlers. Ein weiteres Feld der Hand- und Armbewegungsklassifikation erschließt sich im Bereich der Unterstützung der Diagnostik.

 

PflegeCoDe: Pflegecoaching für die optimale Unterstützung von Menschen mit Demenz

Auf Basis aktueller Technologien soll ein interaktiver elektronischer Coach entwickelt werden, der technische, medizinische und organisatorische Lösungen miteinander verbindet.

 

MonSiKo: Ein adaptives Assistenzsystem vereinfacht die Montage der Industrie 4.0

Das Projekt „Adaptives Montageassistenz- und Interaktionssystem mittels 3D-Szenenanalyse und intuitiver Mensch-Technik Kommunikation“, kurz MonSiKo, beschäftigt sich mit der Montageunterstützung durch moderne Sensorik und Kommunikationstechnologien.

 

AMBOS-3D

Das Projekt „Assistenzsystem für manuelle Werkstattarbeitsplätze von Menschen mit Behinderung mittels optischer 3D-Sensorik“, kurz AMBOS-3D, beschäftigt sich mit der technischen Unterstützung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung durch moderne Sensorik und OpenSource-Entwicklungen.