Antriebssysteme und Exoskelette

© Foto Fraunhofer IPA, Rainer Bez

Mobilität ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen und gerät durch den voranschreitenden demographischen Wandel zunehmend in den Fokus von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Insbesondere für Arbeitgeber tritt die Gesunderhaltung der Belegschaft immer stärker in den Vordergrund. Eine der Hauptursachen krankheitsbedingter Ausfälle oder Berufswechsel sind Beschwerden des Muskel-Skelett-Apparates. Diese Umstände erfordern in Zukunft vermehrt technische Unterstützungslösungen für den Menschen.

Das interdisziplinäre Entwicklungsteam »Antriebssysteme und Exoskelette« bestehend aus Ingenieuren der Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau, Kybernetik und Softwaretechnik realisiert körpernahe Unterstützungslösungen in Form von Prothesen, Orthesen und Exoskeletten. Dabei beratend unterstützt werden die Entwickler durch abteilungsinterne Kompetenzen aus den Bereichen Ergonomie, Physiotherapie, Sportwissenschaft und Orthopädie. Das Leistungsspektrum reicht vom ersten Konzept bis hin zu abschließenden Validierungsmessungen:

  • Konzepterstellung und Entwurf mechatronischer Unterstützungslösungen für den Menschen
  • Auslegung und Berechnung elektromechanischer Antriebssysteme
  • Entwurf und Realisierung neuartiger Algorithmen in der Regelungstechnik
  • Embedded Software Engineering
  • Auslegung und Aufbau von Signal- und Leistungselektronik
  • Simulation und Optimierung dynamischer Mehrkörpersysteme
  • Konstruktion und Prototyping
  • Durchführung von Human-in-the-Loop-Tests und -Messungen


Melden Sie sich gerne bei uns, wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit.

 

Selbstbestimmt gehen trotz Lähmung: Mechatronische, adaptive Fußeinheiten

Bei »Servus RGS Adapt« haben die Fraunhofer IPA-Wissenschaftler das bestehende System um Sensoren, Aktoren und eine dritte Bodenplatte erweitert. Damit lässt sich das reziproke Exoskelett in barrierefreien Umgebungen einsetzen.