Produktionslogistik

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Autonome Transporte und fahrerlose Transportsysteme sind in aller Munde, doch eignet sich das Konzept auch für Ihre Fabrik? Wie oft sollen die Arbeitsplätze beliefert werden und welche Auswirkungen hat dies auf das Layout? Sie wollen eine staplerfreie Produktion und benötigen ein alternatives Transportsystem?

Produktion und Logistik lassen sich am besten gemeinsam optimieren. Eine schlanke Produktion benötigt ein Logistiksystem, das Schritt halten kann. Das einfache und robuste Kanban-System stößt bei hoher Variantenanzahl an seine Grenzen. Eine Umstellung auf Konzepte wie Just-in-Sequence erfordert hingegen noch höhere Prozessstabilität und eine zuverlässige Materialbereitstellung. Eine Lagerstufe innerhalb der Produktion (z. B. als Supermarkt) kann eine mögliche Lösung sein – benötigt allerdings zusätzliche Fläche.

Die Gestaltung der Produktionslogistik baut auf dem Wertstromdesign auf und detailliert die Bereiche Lagerung, Transport und Bereitstellung mit eigenen Gestaltungsrichtlinien für die Logistik. Ziel ist es, ein robustes und möglichst einfaches Logistikkonzept zu entwickeln, das die Produktion aufwandsarm versorgt.

Als Variantenhersteller ist es gar nicht so leicht den Überblick über alle Materialflüsse und unterschiedlichen Versorgungskonzepte zu behalten. Mit zielgerichteten Datenanalysen helfen wir dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. So lässt sich mit dem Plan-for-every-Part (PFEP) für jedes Teil die optimale Bereitstellstrategie ermitteln – datenbasiert und nachvollziehbar.

Die Planung der Produktionslogistik bietet Ihnen den folgenden Nutzen:

  • Abgestimmtes Gesamtkonzept aus Wertstromdesign, Fabrikplanung und Logistik
  • Bewertung unterschiedlicher Versorgungskonzepte (autonom, automatisiert, manuell)
  • Datenbasierte Auswahl geeigneter Lager- und Behältersysteme (z. B. mittels Plan-for-every-Part)
  • Entwicklung angepasster Bereitstellkonzepte (z. B. Kanban bei hoher Variantenvielfalt)
  • Gezielter Einsatz von Lagerstufen und Zwischenlagern

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