Wandlungsfähige Fabriken

Robots welding in a production line

Wie lassen sich Fabriken so gestalten, dass sie sich ohne hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand an drastisch geänderte Anforderungen anpassen lassen? Wie sieht eine flexible Fabrik und wie eine wandlungsfähige Fabrik aus? Und welchen Grad an Wandlungsfähigkeit sollte man sich leisten?

Während mit Flexibilität die kurzfristige Reaktionsfähigkeit einer Produktion auf Schwankungen im Produktionsvolumen und Produktionsmix gemeint ist, meint Wandlungsfähigkeit zusätzlich eine Strukturänderung des Fabriksystems, bei der der komplette Flexibilitätsrahmen verschoben wird. In Erweiterung der VDI-Richtlinie 5200 zur Fabrikplanung hat das Fraunhofer IPA ein praxistaugliches Vorgehen zur Planung wandlungsfähiger Fabriken entwickelt:

  • Mit der Zielfestlegung werden die zu berücksichtigenden Wandlungstreiber erfasst.
  • Mit Hilfe der spezifisch erweiterten Wertstromanalyse werden die Produktionsprozesse und Fabrikgebäude als mehr oder weniger geeignete Wandlungsbefähiger in vier Kategorien bewertet.
  • In der Idealplanung wird als Lösungsansatz ein modulares Fabrikkonzept entwickelt.
  • Die Wandlungsfähigkeit wird in Transformationsszenarien überprüft.


Im Projektergebnis erhalten Sie eine methodisch abgesicherte Auskunft darüber, welcher Grad an Wandlungsfähigkeit für Ihre Produktion und Ihr Produktspektrum erforderlich und wirtschaftlich ist. Einzelentscheidungen zu Technologie und Betriebsmitteln können so im Gesamtrahmen erst richtig beurteilt

Referenzprojekt

 

Neue, erweiterbare Werkstruktur bei Elektror airsystems gmbh

Das neue Fabrikkonzept der Elektror airsystems gmbh ist wandlungsfähig und beliebig erweiterbar.