Schlanke Produktionssysteme

Kennen Sie die beste technisch-organisatorische Lösung für Ihre Produktion? Haben Sie für Ihre Prozesse und Abläufe eine entsprechende Standardisierung umgesetzt? Möchten Sie Ihre Best Practice-Lösungen systematisieren und in der Fabrik konsequent verankern? Haben Sie eine durchgängige Visualisierung von Produktivität und anderen Kennzahlen?

Im Produktionssystem werden alle standardisierten Methoden festgelegt, die in der Produktion zum Einsatz kommen sollen. Da hier neben technologischen auch logistische und organisatorische Festlegungen getroffen werden, die nicht unerheblich für die Art und Weise der Entlohnung sind, ist das Produktionssystem zugleich Ausdruck der jeweiligen Unternehmenskultur. Aus diesem Grund kann das bekannte Toyota-Produktionssystem lediglich als brillante Anregung, nicht aber als Kopiervorlage dienen.

Entscheidend für ein Produktionssystem ist seine Systematik, das heißt sein genereller Aufbau, sowie die unternehmensspezifische Ausgestaltung der Einzelelemente. Das am Fraunhofer IPA entwickelte Produktionssystem konzentriert sich auf fünf Handlungsfelder:

  1. Methoden der Standardisierung dienen der Durchsetzung der jeweils besten Lösung zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit
  2. Richtlinien des Wertstromdesigns dienen der Gestaltung der Logistik zur Beschleunigung des Produktionsdurchlaufes
  3. Regeln zur robusten Auslegung der Produktionsprozesse dienen der Erhöhung von Qualität und Zuverlässigkeit
  4. Die Visualisierung von Kennzahlen dient dem Produktionscontrolling
  5. Prozesse der Kontinuierlichen Verbesserung dienen der ständigen Optimierung der Fabrik bei sich ändernden Anforderungen


Die Implementierung eines Produktionssystems bietet den folgenden Nutzen:

  • Verbreitung und Durchsetzung von Best Practice-Lösungen in der ganzen Fabrik
  • Nutzung eines Kennzahlensystems zum zielgerichteten Produktionscontrolling
  • Installation organisatorischer Voraussetzungen für eine stetige Verbesserung der Fabrikleistung