Steuerung

Kern einer jeden Anlage ist ihre Steuerung. Hier laufen alle Fäden zusammen und hier interagiert der Benutzer mit der Anlage. Gründe genug, dieser zentralen Komponente einige Aufmerksamkeit zu widmen.

Bislang war eine Anlagensteuerung weitestgehend individuell und wurde für jede neu integrierte Anlage auch neu implementiert. Mit dem Device Control and Data Interface Standard (DCDIS) ist es der SiLA-Initiative gelungen, einen Standard für das Verhalten einer Process Management Software zu definieren. Mit Hilfe von LACS (Laboratory Automation Control Suite) – einem Framework, das auf diesem Standard basiert – können nun neue Anlagensteuerungen einfacher, effizienter und vor allem kostengünstiger entwickelt werden. Der Entwicklungs- und Validierungsaufwand beschränkt sich auf die kundenspezifische GUI und das Datenbankmodell. Die Prozesse im Hintergrund, wie das Ansprechen der Geräte, Scheduling, Datenbankzugriffe, Protokollierung usw. sind bereits implementiert und validiert. Dadurch wird eine weitgehende Unabhängigkeit der Steuerung von der angeschlossenen Gerätehardware erreicht. So können Geräte bei Defekt oder einem veränderten Prozess durch vergleichbare Geräte eines anderen Herstellers ersetzt werden, ohne die Steuerung zu verändern. Ein neues Level der Konfigurierbarkeit von Anlagen wird erreicht: Eine Anlage kann mit dem Prozess mitwachsen und ist nicht nur starr für einen Prozess einsetzbar.

Auch das Anlegen und Verändern eines Prozesses wurde soweit vereinfacht, dass es keine speziellen Programmierkenntnisse mehr erfordert. Durch die einfache Veränderbarkeit des Prozesses und die Konfigurierbarkeit der Anlage werden automatisierte Anlagen so variabel, dass sie schon für kleine und temporäre Anwendungen rentabel sind.


Wir bieten folgende Dienstleistungen an:

  • SiLA-konforme Anlagensteuerung auf Basis von LACS
  • Umsetzung des Prozesses
  • Implementierung von grafischen Benutzeroberflächen
  • Integration in die bestehende Labor-IT-Infrastruktur
  • Integration von Fremdsoftware