Ressourceneffiziente Materialflüsse

Mit durchschnittlich rund 45 Prozent der Produktionskosten machen materielle Ressourcen den weitaus größten Kostenanteil in der verarbeitenden Industrie aus. Dabei sind mit Hilfe von Umwelt- und Ressourceneffizienz im Schnitt Einsparungen um rund 20 Prozent und mehr möglich.

Das Fraunhofer IPA unterstützt seine Kunden in der Materialeffizienz durch maßgeschneiderte Lösungen:

  1. Die Bewertung von Stoff- und Materialflüssen von Produkt- und Produktionssystemen hinsichtlich wesentlicher Indikatoren wie Effizienz, Umweltwirkung, Kritikalität und Wertschöpfung. Mit Hilfe von integrativen Lebenszyklusanalysen und gezielten Einzelfallbetrachtungen wird ein Höchstmaß an Transparenz geschaffen und verschiedene Stellhebel der Optimierung identifiziert.*
  2. Die Visualisierung von Stoff- und Materialflüssen sowie Potentialen mit Hilfe von individualisierten Stofffluss- und Sankeydiagrammen.
  3. Die simultane ökonomische und ökologische Verbesserung von Stoff- und Materialflüssen von Produkt- und Produktionssystemen mit Hilfe von low-cost Maßnahmen nach dem Vorbild von Lean Management.
  4. Die Einführung und Weiterentwicklung von Managementabläufen/-systemen, Geschäftsprozessen (z. B. Design-for-Environment-Prozesse, Kaizen-Workshops) und Instrumenten des Umweltcontrollings (u.a. Checklisten, Indikatorsysteme).  
  5. Die Ermittlung von Best Practice Beispielen für spezifische Anwendungsfälle als Benchmark für unsere Kunden.

*Zum Einsatz kommen hierbei u. a. die Ökobilanzierung/Life Cycle Assessment (ISO14040/14044), die Lebenszykluskostenrechnung/Life Cycle Costing und die Materialflusskostenrechnung/Material Flow Cost Accounting (ISO 14051).

 

Elibama: Recycling von Batterien optimieren

Im Forschungsprojekt Elibama beschäftigt sich das Fraunhofer IPA mit dem Recycling von Lithium-Ionen-Traktionsbatterien und dessen Optimierung

 

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