Innerbetriebliche Materialflusssimulation

Um das dynamische Verhalten von Logistik-, Materialfluss- und Produktionssystemen in kontaminationskritischen Fertigungsabläufen zu untersuchen, hat sich die Form der ereignisdiskreten Simulation etabliert. Nach dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) wird Simulation definiert als »das Nachbilden eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in einem experimentierbaren Modell, um zu Erkenntnissen zu gelangen, die auf die Wirklichkeit übertragbar sind. Insbesondere werden die Prozesse über die Zeit entwickelt.«

Der Einsatzbereich der hier beschriebenen Simulation ist sehr weitreichend. Sie sind sowohl für Neuplanungen wie auch für die Anpassung bestehender Systeme nutzbar. Dabei können verschiedenste Szenarien vorab simuliert sowie bewertet und somit zur Entscheidungsunterstützung herangezogen werden. Besonderes Augenmerk während der Modellbildung wird hierbei auf die speziellen Randbedingungen der reinheitsgerechten Fertigungen und Prozesse gelegt. Dies führt in der Regel dazu, das Systemverhalten bei durch Wartungen oder Fehlern verursachten Maschinenstillständen besser nachvollziehen zu können.


Um die passende Unterstützung zu gewährleisten, bieten wir zwei Leistungsstufen an:

Eigenentwicklung von Simulationsmodellen

  • Begleitung von der Anforderungsaufnahme bis zum abschließenden Ergebnis
  • Visualisierung komplexer Abläufe und Einflüsse
  • Auswahl neuer Systeme zur Erweiterung oder Neuplanung einer Fertigung
  • Auslegung von Pufferkapazitäten


Betreuung von Simulationsprojekten – Validierung und Bewertung von Simulationsmodellen und Ergebnissen, welche bereits in Arbeit oder Planung sind

  • Erstellung von Anforderungen
  • Auswahl geeigneter Kennzahlen
  • Wahl der passenden Detailtiefe
  • Überprüfung und Bewertung des richtigen Systemverhaltens im Modell
  • Überprüfung der gelieferten Ergebnisse


Dabei werden Tests basierend auf den Eingangsdaten sowie den Ergebnissen von spezifischen Simulationsszenarien durchgeführt, wodurch es nicht notwendig ist, dass wir im Besitz der jeweiligen Simulationssoftware oder des Modells sein müssen.