Anlagentechnik

Welche Rolle spielt die Anlagentechnik in der Additiven Fertigung?

Additive Fertigungsverfahren nutzen gezielt physikalische und chemische Prinzipien zur Formgebung. Ihr volles Potenzial entfalten sie erst im Zusammenspiel mit durchdachter Anlagentechnik und intelligenter Prozesssteuerung.

Am Fraunhofer IPA entwickeln wir dafür maßgeschneiderte Lösungen entlang der gesamten Prozesskette und können damit auch Anforderungen erfüllen, die mit marktverfügbaren Anlagen nicht erreicht werden können.

Weshalb forschen wir an Anlagentechnik für die additive Fertigung?

Für das optimale Zusammenspiel zwischen durchdachter Anlagentechnik und intelligenter Prozessteuerung legen wir unseren Fokus auf Themen, die für die industrielle Anwendung und Weiterentwicklung additiver Prozesse besonders relevant sind:

  • Modulare Versuchsstände: Flexible Plattformen für unterschiedliche Verfahren (z. B. SLS, Inkjet, DED), mit vollständig parametrierbarem Aufbau und offener Schnittstellenarchitektur.
  • Zugriff auf alle Prozessparameter: Steuerung und Regelung zentraler Parameter wie Temperatur, Belichtung, Vorschub, Druckdynamik u. v. m. – für maximale Transparenz und Prozessverständnis.
  • Integrierte Sensorik und Datenerfassung: Echtzeit-Monitoring und vollständiges Logging für eine datengestützte Prozessanalyse.
  • Offene Steuerungsarchitekturen: Entwicklung nutzerfreundlicher Bedienoberflächen und standardisierter Schnittstellen (z. B. OPC UA) für Integration und Erweiterbarkeit.