Fragestellungen rund um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz
»Die Algorithmen, die wir mit Methoden des Meta-Learnings entwickelt haben, sind mit wenigen gezielten Anpassungen übertragbar auf vergleichbare Maschinen, Materialien und Produktionsprozesse. Damit könnten sie künftig mit wenig Aufwand auch an anderen Maschinen, in anderen Unternehmen und Branchen zum Einsatz kommen«, sagt Christoph Hoffmann. Hoffmann leitet das Forschungs- und Transferzentrum »Künstliche Intelligenz für eine nachhaltig optimierte Wertschöpfung« (KI-noW) in Schweinfurt, eine Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA.
Seit seiner Gründung im Oktober 2020 hat sich das Forschungsteam vom KI-noW allgemein mit Fragestellungen rund um Industrie 4.0, Digitalisierung und die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Produktion beschäftigt: Wie kommt man an Maschinendaten? Wie muss man diese Daten aufbereiten, um sie für maschinelle Lernverfahren nutzbar zu machen? Und natürlich: Wie lassen sich die Probleme, die die KI an einer Anlage ausmacht, in klar verständliche Handlungsempfehlungen für den Maschinenbediener übersetzen?