Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA bearbeitet in diesem Projekt in einem Unterauftrag zwei sich ergänzende Bereiche. Die Arbeiten haben das Ziel, die praktischen Anforderungen an Quantenhardware für die Modellierung realistischer Materialien sowie für die Leistungsvorhersage für Anwendungen zur Energiespeicherung und -umwandlung zu verstehen.
Zum einen leiten die Forscher mithilfe der Density Matrix Embedding Theory (DMET) genaue Hamiltonian-Modelle ab, die das stark korrelierte, elektronische Verhalten in Redox-Materialien erfassen. Diese Modelle bilden die Grundlage für modernste Quanten- und Tensor-Netzwerksimulationen.
Zum anderen bewerten sie, inwieweit Quantenalgorithmen nutzbar sind, um die Grundzustandsenergie dieser komplexen Systeme zu berechnen. Durch die Einbringung seines Fachwissens als Subunternehmer von Tensor AI Solutions trägt das Fraunhofer IPA gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO als flaQship (Fraunhofer-Lab für anwendungsorientiertes Quantencomputing Stuttgart-Heilbronn) dazu bei, eine Brücke zwischen Quantencomputing und Materialwissenschaften zu schlagen und den Weg für effizientere, nachhaltigere Energielösungen zu ebnen.