Lieferantenpark für Automobilzulieferer in Südafrika

Aufbauphasen des Lieferantenparks

In Kürze

Das Fraunhofer IPA war mit der Gesamtprojektleitung eines Lieferantenparks für BMW, FIAT, FORD und NISSAN in Pretoria/Südafrika betraut.

 

Im Detail

Im Verlauf einer Machbarkeitsstudie hatte sich sehr schnell herauskristallisiert, dass unter den am Standort Pretoria vorzufindenden Voraussetzungen die Umsetzung eines Lieferantenparks für Automobilzulieferer mit hohem Einsparspotenzial im Bereich Logistik möglich ist.

Zwei Effekte begünstigten den Aufbau eines Lieferantenparks: Auf der einen Seite gab es eine Cluster-Bildung zwischen wichtigen Modul- und Komponentenherstellern und vier Automobilproduzenten, auf der anderen Seite eine Cluster-Bildung der Lieferanten im Park an sich. Das Fraunhofer IPA entwickelte das Parkinfrastrukturkonzept und die Logistikprozessplanung zwischen allen Partnern im und außerhalb des Parks. Mit einem logistischen Kostenmodell bewiesen die Wissenschaftler, wie jeder einzelne Partner monetär von einer Konsolidierung der logistischen Aktivitäten profitiert. Letztere wurden an einen externen Dienstleister outgesourct, den das Fraunhofer IPA nach einem Anforderungskatalog auswählte. Auch die Auswahl des IT-Systems zur DV-technischen Abbildung der Material- und Informationsflüsse lag in der Hand der IPA-Experten.

Durch die kürzere Entfernung zu den Hauptkunden haben sich nicht nur die Transportkosten der Automobilzulieferer entscheidend reduziert, auch eine Konsolidierung logistischer Aktivitäten durch die parkinternen Logistikdienstleister für die Automobilhersteller und Parklieferanten ergab Skaleneffekte.