COMET: Spanende Bearbeitung mit Industrierobotern

In Kürze

In COMET sind Technologien entstanden, die Robotern die spanende Bearbeitung ermöglichen. Hierzu zählen eine hohe Bahngenauigkeit unter Einwirkung von Prozesskräften, aber auch eine geeignete Steuerung.

 

Im Detail

Robotik bietet eine exzellente Basis, um das spanende Bearbeiten sowohl flexibel und zuverlässig zu machen als auch Kosten von bis zu 30 Prozent zu sparen. Bisher mangelte es Robotern jedoch an der geforderten Absolutgenauigkeit bei der Positionierung. Im Projekt ist ein Maschinenkonzept entwickelt worden, das den aktuellen Positionsfehler detektiert und kompensiert. So konnten bspw. Aluminiumbauteile im PowerTrain-Bereich gefertigt oder großvolumige Werkstücke endbearbeitet werden. Zudem wurde die Flexibilität und Beweglichkeit bietende Robotermechanik eines KUKA KR125 Industrieroboters mit neuer Leistungselektronik und einer CNC-Steuerung ausgestattet.

 

Das Projekt “COMET: Plug-and-produce COmponents and METhods for adaptive control of industrial robots enabling cost effective, high precision manufacturing in factories of the future” wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms als Teil des „European Economic Recovery Plan“ (EERP) in der Gruppe „Factories of the Future“ kofinanziert.

Das Konsortium bestand aus Partnern aus acht verschiedenen Ländern: Deutschland, Großbritannien, Belgien, Italien, Schweden, Frankreich, Tschechische Republik und Griechenland.

COMET -- Adaptives Bearbeiten mit Industrierobotern