Fabrikneubau sichert Standort der Firma Walther

In Kürze

Die historisch gewachsene, beengende Werkstruktur bei der Carl Walther GmbH wurde zusammen mit dem Fraunhofer IPA in ein neues, optimal segmentiertes Fabrikgebäude überführt. Der Waffenhersteller profitiert heute von einer stark gestiegenen Produktivität am selben Standort.

 

Im Detail

Lange Wege, mangelnde Transparenz, umständlicher Materialfluss, komplizierte Abläufe und ineffiziente Kommunikation über Stockwerke hinweg prägten die bisherige Produktion bei Walther. Dank der Übernahme der Gebäudekosten durch den Investor Projektentwicklungsgesellschaft Ulm mbH (PEG) und der Beibehaltung des Standorts Ulm, konnte sich Walther ganz auf die Modernisierung und Erweiterung des Maschinenparks konzentrieren.

Die IPA- und Walther-Experten wendeten den »Grüne-Wiese-Ansatz« für die neue Fabrik an, indem sie konsequent von »Innen nach Außen« planten und die Optimierung der Wertschöpfungsprozesse in den Mittelpunkt stellten. Der mehrstufige Auswahlprozess führte schließlich zu einem Fabriklayout, welches klar in Sicherheitszonen gegliedert ist, die für die Schusswaffenbranche vorgeschrieben sind. Absolute Transparenz, kurze Wege und hohe Kommunikationsdichte wurden dadurch erreicht, dass alle Dienstleistungsfunktionen, die für einen reibungslosen Wertschöpfungsprozess sorgen, mitten in der Fabrik ihren Büroarbeitsplatz haben. Das realisierte Layout entspricht nun der Produktstruktur. Damit sind bestmögliche Voraussetzungen geschaffen, konsequent alle Wertschöpfungsprozesse zu verbessern, die Produktivität zu steigern, die Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Lieferflexibilität zu erhöhen.

Neue Werkstruktur