RiWeKo-Net: Methodik legt Netzwerklogistik optimal aus

© Karl Holzhauser - MEV

RiWeKoNet

In Kürze

Im Projekt RiWeKoNet entwickelte das Fraunhofer IPA eine Methodik, mit der die Netzwerklogistik optimal ausgelegt werden kann.

 

Im Detail

Jeder fünfte verlagerte Betrieb kehrt innerhalb von fünf Jahren an den Heimatstandort zurück, da bei der Planung und Optimierung der Produktions-Logistik-Netzwerke Fehlentscheidungen getroffen wurden. Studien belegen, dass vor allem qualitative, nicht monetär bewertbare aber wettbewerbsentscheidende Kriterien wie z. B. Flexibilität in der Logistik und Produktion eine Rückverlagerung bzw. ein Insourcing auslösen.

Gesamtziel dieses Forschungsvorhabens war die Vermeidung von Fehlentscheidungen und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei KMU. Das Projektkonsortium entwickelte dafür eine softwaregestützte Methode zur internen Analyse und Optimierung von Produktions-Logistik-Netzwerken nach Kosten, Risiken und Werten unter Berücksichtigung der Einflüsse des Netzwerk-Umfelds. Mit dem Tool können Netzerkplaner schneller und qualitativ besser Entscheidungen bei der Gestaltung des Produktions-Logistik-Netzwerks treffen, was die Gesamteffizienz steigert.

Das Projekt »RiWeKo-Net: Risiko-Werte-Kosten-optimales Produktions-Logistik-Netzwerk« wurde gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.