Gedruckte Heizschichten

Elektrische Widerstandsheizungen kommen in verschiedenen Bereichen des Alltags zum Einsatz. Die gängigste Variante basiert auf Metalldrähten, die meistens in Mäanderform verlegt werden. Der Nachteil dieser handelsüblichen Widerstandsheizungen liegt in ihrer inhomogenen Wärmeverteilung, was mit einer flächigen Heizschicht vermieden werden kann.

Die Abteilung »Funktionale Materialien« am Fraunhofer IPA arbeitet seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Nanopartikel, die sich auch für Dünnschicht-Heizelemente eignen. Solche Heizelemente funktionieren als Infrarotheizungen und erzeugen dadurch ein wohliges Gefühl. Insbesondere eignen sich faserartige Materialien wie z. B. Kohlenstoffnanoröhren (CNTs) als leitfähiges Material für diese Schichten. Denn nachdem diese zu einer Dispersion verarbeitet worden sind, können sie wie eine »leitfähige Tinte« mit bekannten Beschichtungsverfahren auf verschiedene Oberflächen appliziert werden. Dabei können neben Flächenheizungen je nach Anwendung auch strukturierte Elemente realisiert werden.

Ein großer Vorteil dieser Heizschichten ist die geringe Bauhöhe. Dadurch können sie auch in Anwendungen mit kleinem Volumen integriert werden. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, Anwendungen mit einer großen Variantenvielfalt zu realisieren.

Wenn auch Sie von unserer Expertise profitieren möchten, freuen wir uns über gemeinsame Projekte mit Ihnen um neue, innovative Produkte zu entwickeln. Gerne unterstützen wir Sie beim Erreichen Ihrer individuellen Ziele im Bereich der gedruckten Heizschichten und erarbeiten mit Ihnen Lösungen für eine ressourceneffiziente und kostengünstige Herstellung Ihrer Produkte.

Referenzprojekt

 

AFKAR - Autonomes Fahren und Karosseriekonzept für ein All-Electric-Car

AFKAR ist ein Projekt im Rahmen der »Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität«.