Verbindungstechnik

In Zeiten des vermehrten Einsatzes moderner Werkstoffe und Werkstoffkombinationen (Multi-Material-Design) steigt besonders im Leichtbau die Bedeutung anforderungsgerechter Verbindungstechniken. Die branchenübergreifende Anwendung von Multi-Material-Design stellt dabei eine große Herausforderung an die verwendeten Fügetechnologien dar. Viele der modernen Werkstoffe und deren Kombinationen können mit konventionellen Fügetechnologien grundsätzlich nicht oder nur eingeschränkt verbunden werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, vorhandene Fügetechnologien stetig zu verbessern bzw. anzupassen und neue Fügetechnologien zu entwickeln.

Umfangreiche Erfahrungen liegen dabei in den konventionellen Fügeverfahren wie Nieten, Schrauben, Clinchen und Schweißen sowie der Automation dieser Verfahren vor. Aufgrund der enormen Anforderungen an die Fügeverbindungen ist die Anwendung der konventionellen Fügeverfahren jedoch häufig nicht mehr zielführend. Die Abteilung »Leichtbautechnologien« befasst sich mit dieser Problematik, kombiniert Verfahren und optimiert deren Prozesse – beispielsweise mittels Schwingungsüberlagerung. Darüber hinaus beforschen wir aktiv moderne Fügeverfahren wie das Rührreibschweißen und das Kleben, um deren Potenzial erfassen und weiter ausschöpfen zu können.

 

Klebetechnik

Die Tatsache, artfremde Werkstoffe miteinander verbinden zu können, bietet die Möglichkeit innovativer Klebetechnologien. Dies bietet erhebliche Vorteile im Bereich Leichtbau.

 

Rührreibschweißen

Das Rührreibschweißen bietet neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Auslegung von Faserverbundbauteilen. Im Vergleich zu bislang eingesetzten Fügeverfahren liegt der Vorteil dieses Verfahrens darin, dass während des Schweißprozesses Verstärkungsfasern in die Fügezone eingerührt werden können.