Verbindungstechnik

© Fraunhofer IPA / Rainer Bez

In Zeiten des vermehrten Einsatzes moderner Werkstoffe und Werkstoffkombinationen (Multi-Material-Design) steigt besonders im Leichtbau die Bedeutung anforderungsgerechter Verbindungstechniken. Die branchenübergreifende Anwendung von Multi-Material-Design stellt dabei eine große Herausforderung an die eingesetzte Fügetechnologie. Viele der modernen Werkstoffe und deren Kombinationen können mit konventionellen Fügetechnologien nicht oder nur eingeschränkt verbunden werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, vorhandene Fügetechnologien weiterzuentwickeln und neue Fügetechnologien zu erforschen.

 

Umfangreiche Erfahrungen liegen dabei in den Fügeverfahren wie Schweißen oder Löten sowie der Automation dieser Verfahren vor. Aufgrund der enormen Anforderungen an die Fügeverbindungen ist die Anwendung dieser Fügeverfahren jedoch häufig nicht mehr zielführend. Die Abteilung »Leichtbautechnologien« befasst sich mit dieser Problematik, kombiniert Verfahren und optimiert deren Prozesse – beispielsweise mittels Schwingungsüberlagerung. Darüber hinaus beforschen wir aktiv moderne Fügeverfahren wie das Rührreibschweißen und das Kleben, um deren Potenzial erfassen und weiter ausschöpfen zu können.

Kompetenzen#

Wir unterstützen Sie bei Ihren Fragen zur Verbindungstechnik

Kleben

Mit Hilfe von Klebstoffen können auch artfremde Werkstoffe miteinander verbunden werden. Dies bietet erhebliche Vorteile beispielsweise in Leichtbauanwendungen.

Rührreibschweißen

Durch die hohe Schweißnahtgüte und die Möglichkeit Verstärkungsphasen von Verbundwerkstoffe in die Schweißnähte einzubringen, wird dieser Prozess besonders für Leichtbauanwendungen interessant.

Dienstleistungen

Mit unserer umfangreichen maschinellen Ausstattung sowie Messmitteln finden wir eine Lösung für Ihre Fragen.

Projekte#

Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle sowie vergangene Projekte

Kleben von Kreissägeblättern

Im IGF-Projekt #19446 N wurde das Kleben von Verbundkreissägeblättern für Hölzer, Kunststoffe und Aluminium untersucht.

HigHKO

Im Verbundprojekt HigHKo erfolgte der prototypische Aufbau eines hochintegrativen Hinterwagens eines batterieelektrisch betriebenen Fahrzeuges bestehend aus den Haupt-Komponenten Batteriesystem, Fahrwerk und Karosserie.

Roboterbasiertes Bohren und Nieten

Ziel des Projekts RDR (Robotic Drilling and Riveting) war es, Technologien zu entwickeln, die ein roboterbasiertes Bohren und Nieten mit hoher Genauigkeit ermöglichen.