Effizienzsteigerung der Anarbeitung komplexer Rohrgeometrien durch Prozess-kettenverkürzung mittels integriertem Anlagenkonzept - ETuPro

In Kürze

Das Fraunhofer IPA entwickelt in diesem Projekt gemeinsam mit den Partnern RSA cutting technologies und Harald Busch Elektrotechnik eine integrierte Anlage zur Komplettbearbeitung von Rohrwerkstücken.

Im Detail

Neben den bislang gefertigten Standardabmessungen abgelängter Rohr-Halbzeuge werden zunehmend auch bei Rohren "angearbeitete" Bauteile in Endqualität ohne Nachbearbeitung erwartet, die bereits qualitätsgeprüft, gereinigt, markiert und verpackt sind. Für andere Produkte, z.B. CNC-Dreh- oder Fräsbauteile sind integrierte Anlagen zur Komplettbearbeitung bereits Stand der Technik. Für Rohr-Werkstücke, bei welchen der Trenntechnik eine zentrale Rolle zukommt, sind integrierte Anlagen, die Rohrprodukte trennen und andere zerspanende Verfahren in einer Anlage integrieren, bis auf Sonderapplikationen, z.B. für Massenteile im Sanitärbereich oder einfache angefaste und entgratete Bauteile noch nicht vorhanden.

Ziel des Projektes ist eine Anlage, die im Vergleich zum Stand der Technik zusätzliche Bearbeitungsverfahren mit einer Trennanlage kombiniert, komplexere Werkstückgeometrien herstellen und durch das Anlagenprinzip ("Doppelbearbeitung") die Effizienz um 30 % steigern kann. Dabei stellen sowohl die Gesamtanlage als auch die zentralen Einzelbaugruppen Zusatzbearbeitungsmodul und hochflexibler Bearbeitungskopf die Innovationen dar.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Projektpartner

RSA cutting technologies GmbH
Harald Busch Elektrotechnik 

 

Projektlaufzeit

01.01.2019 – 31.12.2021