Daphne: Mehr Energieeffizienz durch Kennzahlensystem und Simulation

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Wie man die Energieeffizienz von Mikrowellen-Prozessen simuliert

In Kürze

Im europäischen Verbundprojekt DAPhNE (Development of adaptive ProductioN systems for Eco-efficient firing Processes) wurden völlig neue Verfahren entwickelt, Mikrowellentechnologie im industriellen Maßstab einsetzen zu können und so »Energiefresser« in der Glas-, Keramik- und Zementindustrie abzulösen. So kann mehr als die Hälfte an Energie im Vergleich zu konventionellen Anlagen und in Kombination mit regenerativen Energien zusätzlich COeingespart werden. Weitgehende Autonomie der Steuerung und Echtzeitkommunikation machen das Projektkonzept zudem für die Industrie 4.0 passfähig.

 

Im Detail

Forschungs- und Entwicklungsthemen des Gesamtprojektes auf Prozessebene war die Weiterentwicklung von adaptiven Produktionsverfahren unter dem Einsatz von Mikrowellentechnologie und deren integrierter Prozessüberwachung und -steuerung.

Das Fraunhofer IPA konzentrierte sich dabei auf die die Leistungskennzahlen des gesamten Produktionssystems und dessen Energieeffizienz. Hierfür entwickelten die Wissenschaftler ein entsprechendes Energie- und Kennzahlenmanagementsystem, welches die Simulation, Evaluierung und Optimierung des Produktionssystems und der einzelnen Produktionsprozesse ermöglicht.

Nachhaltigkeitspreis für Projekt »DAPhNE« verliehen

 

»DAPhNE bietet eine innovative modulare und rekonfigurierbare Lösung, um mit dem Einsatz von Mikrowellentechnologie im industriellen Maßstab „Energiefresser“ in der Glas-, Keramik- und Zementindustrie abzulösen – ein entscheidender Hebel bei der Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Ausstoß im großen Stil und ein wichtiger Beitrag zur Wärmewende.«

Urteil der Jury