Mixed-Reality-Lösungen unterstützen Arbeitsabläufe interaktiv

© INSITER EU-Project / DEMO Consultants B.V.

In Kürze

Im EU-Verbundprojekt INSITER entwickeln Wissenschaftler am Fraunhofer IPA Lösungen, die Arbeitsabläufe und Montagevorgänge durch Mixed bzw. Augmented-Reality interaktiv unterstützen sowie Baustellen und Gebäudeinspektionen in Verbindung mit dem 3D-Gebäudemodell ermöglichen.

Projektlogo

Im Detail

INSITER steht für »Intuitive Self-Inspection Techniques, using Augmented Reality for construction, refurbishment and maintenance of energy-efficient buildings made of prefabricated components«. Die Wissenschaftler entwickeln im Projekt Visualisierungslösungen, die Informationen im Produktionsumfeld oder auf der Baustelle echtzeitnah mit dazugehörigen Planungsdaten zur Verfügung stellen. Individuelle Mixed- bzw. Augmented-Reality-Lösungen (MR/AR) sind in unterschiedlichen Bereichen denkbar wie der Konstruktion, Produktentwicklung, Produktion und Instandhaltung.

Eines der Anwendungsbeispiele ist die Montage eines Beispielproduktes im Applikationszentrum Industrie 4.0, bei der Teileinformationen und Arbeitsanweisungen über MR/AR-Lösungen eingeblendet werden können. In der weiteren Entwicklung werden Anwender darüber hinaus in der Lage sein auch Planungs- und Messdaten von verschiedenen integrierten Diagnoseinstrumenten wie z.B. Wärmekameras anzeigen zu lassen. In einem 3D-Gebäudemodell (Building Information Model, kurz BIM) werden diese Daten verknüpft und sind für weitere Applikationen verfügbar.

Projektförderer

© Fraunhofer IPA

In diesem Anwendungsbeispiel wird Augmented Reality genutzt, um Montageanleitungen einzublenden. Dies ist besonders hilfreich für neue Mitarbeiter, bei komplexen Anleitungen oder bei vielen Produktvarianten.

© Fraunhofer IPA

Die AR-Lösungen können über unterschiedliche Schnittstellen dargestellt werden wie Tablets und Smartphones. Besonders spannend sind Mixed-Reality-Lösungen mit Smart Glasses bzw. Datenbrillen wie die HoloLens von Microsoft, welche Informationen direkt ins Blickfeld des Trägers projizieren.

© Fraunhofer IPA

In diesem Beispiel wird dem Betrachter die geplante technische Gebäudeausstattung im realen Umfeld angezeigt.