Virtuelle Produktionssysteme in der Batteriezellfertigung zur prozessübergreifenden Produktionssteuerung ViPro

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In Kürze

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines virtuellen Produktionssystems für die Batteriezellenfertigung. Es dient zur Analyse und Quantifizierung komplexer Ursache-Wirkung-Zusammenhänge und Steigerung der Produktivität. Dies ermöglicht eine virtuelle, realitätsnahe und risikoarme Erprobung von Optimierungsansätzen vor der Umsetzung in den realen Prozessen und Anlagen.

Im Detail

Das übergeordnete Ziel des Projekts setzt sich aus vier Teilaspekten zusammen. Entwickelt werden

  1. Ein virtuelles Produktionssystem auf Basis anpassungsfähiger und verknüpfbarer Prozess-, Maschinen- und Anlagenmodelle mit standardisierten semantischen Beschreibungen sowie Schnittstellen zur Kommunikation und zum Austausch von Daten mit realen Maschinen und Anlagen.
  2. Eine Vernetzung zwischen realem und virtuellem Produktionssystem unter Nutzung echtzeitnaher Kommunikationsstandards als Grundlage für die Entwicklung adaptiver, selbstlernender Steuerungskonzepte.
  3. Ein intelligentes Betriebsleitsystem, in dem die Einzelmodelle verknüpft vorliegen, überwacht und ausgewertet werden können. Auf dieser Ebene werden prozessübergreifende Steuerungskonzepte erprobt und für die Rückkopplung der Ergebnisse an die realen Maschinen und Anlagen vorbereitet
  4. Ein virtuelles Produktionssystem, das an den einzelnen Standorten für die Prozesse Beschichtung (ZSW), Assemblierung (wbk), Elektrolytbefüllung (IWF) und Formierung (IPA) partiell implementiert und anschließend mit dem intelligenten Betriebsleitsystem in einer Plattform vernetzt wird.

Fördergeber

Gefördert durch BMBF, im Rahmen des Dachkonzepts „Forschungsfabrik Batterie“ im Batterie-Cluster InZePro; betreut durch Projektträger Jülich (PtJ)

 

Förderkennzeichen: 03XP0324A

© Erstellt im Rahmen der Antragstellung am IPA
Gesamtvorhaben des Projektes, Arbeitsteilung hinsichtlich Themenstellungen/APs und Institute