Definition

Wandlungsfähigkeit als Chance

Produkte wie Maschinen oder Autos sind die Kerndomäne unserer Industrie. Zukünftig wird ihr Design und die Produktion immer komplexer, um den Anforderungen der globalen Märkte hinsichtlich Nachhaltigkeit, Personalisierung und Regionalisierung gerecht zu werden und damit im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Nur sogenannte cyber-physische Systeme können das leisten. Das sind Maschinen, Werkzeuge, Werkstücke oder auch Aufträge, die »intelligent« sind und über das Internet echtzeitnah miteinander kommunizieren können. Sie erfassen physikalische Daten wie Produktions-, Logistik-, Engineering-, Koordinations- und Managementprozesse mittels Sensoren und wirken mit Aktoren auf physikalische Vorgänge ein. Dazu nutzen sie auch Internetdienste.

Sie sind also in digitalen Netzen untereinander verbunden und nutzen weltweit verfügbare Daten und Dienste. Sie verfügen über multimodale Mensch-Maschine-Schnittstellen und ermöglichen die Nutzung neuartiger Funktionen, Dienste und Eigenschaften. Dezentralisierung und Autonomie der Systeme sind der Schlüssel zu höchster Produktivität in diesem Umfeld.

Der Wettlauf um das Produktionssystem der Zukunft hat begonnen und ist nur mit der Integration von Industrie 4.0 in bestehende Systeme zu gewinnen. Deshalb ist das Thema auch im Aktionsplan zur »Hightech-Strategie 2020« der Bundesregierung enthalten.

Statement Prof. Thomas Bauernhansl: Was ist eigentlich Industrie 4.0?

 

17 Thesen des wissenschaftlichen Beirats der Plattform Industrie 4.0

 

Whitepaper der Plattform Industrie 4.0