Frankfurt am Main / 17. November 2026 - 20. November 2026
Formnext 2026
Wie werden aus neuen Materialien und additiven Verfahren Bauteile mit anwendungsgerechten Eigenschaften? Auf der Formnext 2026 zeigt das Fraunhofer IPA aktuelle Entwicklungen vom gedruckten Elastomer über funktionalisierte Kunststoff- und Metallbauteile bis zur Herstellung von Bauteilen aus organischen Materialien wie Chitin.
Im Mittelpunkt stehen die Abstimmung von Material und Prozess, die Integration zusätzlicher Funktionalitäten in das gedruckte Bauteil sowie zukunftsweisende Anwendungsfelder. Wie die dezentrale Bauteilfertigung zur Steigerung der Resilienz in Lieferketten und die Herstellung von personalisierten Arzneimitteln.
Treffen Sie unsere Expertinnen und Experten auf unseren Messeständen. In der jeweiligen Themenrubrik entdecken Sie, welche Exponate wir dieses Jahr ausstellen. Vereinbaren Sie vorab gerne einen individuellen Gesprächstermin mit den Experten auf der Formnext über die Buchungslinks.
Wie lassen sich Dichtungsgeometrien flexibel an unterschiedliche Anwendungen anpassen?
Wir entwickeln additive Prozesse für elastische Bauteile und zeigen Dichtungsbeispiele gefertigt mittels Inkjet, Fluid-Materialextrusion und mittels eines neuen Verfahrens zur EPDM-Verarbeitung. Damit lässt sich eine beachtliche Bandbreite verschiedener Eigenschaften und Materialien abbilden und vielfältige, industrielle Anwendungen erschließen. Gemeinsam mit Ihnen diskutieren wir, welcher Prozess und welches Material für Ihre Dichtungsaufgabe geeignet sind.
Dieses Thema finden Sie primär in Halle 11 | D31, weitere Exponate auf Silikonbasis in Halle 12.1 | C71.
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Mark Becker:
Stefan Wuttke:
Welche Kunststoffe lassen sich über etablierte Standardmaterialien hinaus im Pulverbett verarbeiten?
Wir untersuchen neue Materialien und angepasste Temperaturführungen für das selektive Lasersintern und das High Speed Sintering (HSS). Bauteil- und Probenbeispiele veranschaulichen die Verarbeitung amorpher Kunststoffe sowie Ansätze mit niedrigeren Prozesstemperaturen. Damit können industriell relevante Hochleistungskunststoffe verarbeitet werden die Recyclingrate erhöht werden. Im Gespräch erläutern wir, wie Materialauswahl, thermische Prozessführung und Bauteileigenschaften zusammenhängen und welche Entwicklungsschritte für Ihre Anwendung erforderlich sind.
Dieses Thema finden Sie primär in Halle 12.1 | C71.
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Moritz Grünewald:
Marco Wimmer:
Ein additiv gefertigtes Bauteil muss nicht zwangsläufig überall die gleichen Materialeigenschaften besitzen.
Wir zeigen additive Ansätze für poröse, geschäumte, transluzente und mechanisch gradierte Kunststoffbauteile. Je nach Verfahren werden die innere Struktur, die Materialverteilung sowie die Materialeigenschaften gezielt durch den Herstellprozess beeinflusst. So lassen sich unterschiedliche mechanische und optische Eigenschaften lokal einstellen und erhält als Ergebnis ein funktional gradiertes Bauteil. Die Exponate machen diese Gestaltungsmöglichkeiten anschaulich und bieten einen Ausgangspunkt um über Mehrwerte im Kontext Ihrer Anwendungen zu diskutieren.
Dieses Thema finden Sie primär in Halle 11 | D31, weitere funktionalisierte Schulterpolster in Halle 12.1 | C71.
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David Förster:
Simon Höhn:
Inkjet kann im Pulverbett mehr leisten als den Auftrag eines Binders oder Absorbers.
Wir untersuchen, wie sich funktionale Materialien gezielt in das Bauteil einbringen lassen und nutzen diese Konzepte zur lokalen Einstellung der Bauteileigenschaften. Ergänzend zeigen wir Beispiele und Prozesskonzepte rund um das Binder Jetting und den 3D-Inkjet Druck. Neben der gezielten Einstellung von Bauteileigenschaften geht es inbesondere beim Binderjetting auch um die Verwendung neuer und nachhaltiger Materialklassen: Erfahren Sie auf unserem Messestand wie Chitin als Naturmaterial zukünftig zu belastbaren und nachhaltigen Bauteilen verarbeitet werden kann.
Dieses Thema finden Sie primär in Halle 12.1 | C71.
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Christine Hafermaas:
Johann Schorzmann:
Wie lassen sich Eigenschaften innerhalb eines Metallbauteils gezielt und lokal verändern und wie können Materialverbünde in einem additiven Pulverbettprozess entstehen?
Wir kombinieren den laserbasierten Pulverbettprozess mit dem lokalen Einbringen funktionaler Zusatzstoffe mittels der Piezo-Inkjet-Technologie. Somit können Bauteileigenschaften lokal eingestellt werden und Grenzflächen im Pulverbett ermöglichen neue Methoden zur Reduktion und zur leichteren Entfernung von Stützstrukturen. Damit adressieren wir sowohl die lokale Werkstoffgestaltung als auch die Effizienzsteigerung entlang der additiven Prozesskette.
Dieses Thema finden Sie primär in Halle 12.1 | C71.
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Alexander Mahr:
Matthias Röttinger:
Wie kann additive Fertigung die Versorgung mit Produkten und Medikamenten verändern?
Im Projekt Re²DiFab untersuchen wir, wie digital vernetzte, dezentrale Fertigung Lieferketten widerstandsfähiger machen kann: Produkte sollen bedarfsgerecht nahe am Einsatzort hergestellt und Abhängigkeiten von langen Transportwegen reduziert werden. Einen weiteren Anwendungsbereich erschließen wir im Projekt PERAMEDIC. Hier verbinden wir den 3D-Druck mit präziser Wirkstoffdosierung, um Tabletten mit individuell abgestimmter Dosierung und Freisetzung herzustellen.
Beide Projekte zeigen, wie additive Fertigung neue Wege für eine flexible und bedarfsgerechte Versorgung eröffnen kann. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen über den Tellerrand zu schauen und neue Wege zu entdecken, wie die additive Fertigung zur Lösung Ihrer Herausforderungen beitragen kann!
Dieses Thema finden Sie primär in Halle 12.1 | C71.
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Patrick Springer:
Jan Christoph Janhsen:
Besuchen Sie uns vom 17. bis 20. November 2026 in Frankfurt am Main: am Fraunhofer Gemeinschaftsstand in Halle 11.0, Stand D31, sowie am Stand von Bayern Innovativ in Halle 12.1, Stand C71.
Gerne sprechen wir mit Ihnen über Ihre Fragestellungen und mögliche gemeinsame Entwicklungsvorhaben. Nutzen Sie die Buchungslinks bei den jeweiligen Themen für einen persönlichen Gesprächstermin oder besuchen Sie uns spontan am Stand.