Kein Hightech ohne Reinheitstechnologie – Vorlesung für die Experten von morgen

Mediendienst Juli 2014 / 10.7.2014

Die beruflichen Perspektiven sind vielfältig und ausgezeichnet. Reinheitstechnologen werden z. B. in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrtechnik oder in der Medizintechnik gebraucht. Um Studierenden der Ingenieurswissenschaften das interdisziplinäre Tätigkeitsfeld näher zu bringen, halten Dr. Udo Gommel, Abteilungsleiter Reinst- und Mikroproduktion, sowie Dr. Markus Rochowicz, Gruppenleiter Kontaminationskontrolle, im Wintersemester 2014 erstmals eine Vorlesung am Institut für Mechanische Verfahrenstechnik der Universität Stuttgart.

Die Vorlesung spannt einen Bogen über die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der reinheitstechnischen Produktion und vermittelt Grundlagen und Methoden zur Reinraumtechnik, Prozess- und Anlagenentwicklung, Produktionslogistik, Bewertungsverfahren und Analytik bis hin zu Reinigungstechniken. Besonders hohen Wert legen die beiden auf die Anwendung des erworbenen Wissen. Exkursionen in die Reinräume des Fraunhofer IPA und zu Industrieunternehmen sind geplant. Zudem sollen die Studierenden in Übungen zur angewandten Reinheitstechnik erste Erfahrungen sammeln.