Kick-off des europäischen ROS-Industrial-Konsortiums am Fraunhofer IPA

Mediendienst Juli 2014 / 10.7.2014

Die ROS-Industrial-Initiative soll das Potenzial des »Robot Operating System« (ROS) künftig auch für industrielle Anwendungen ausschöpfen. Unter der Leitung des Fraunhofer IPA fand in Stuttgart Ende Juni 2014 das Kick-off des europäischen ROS-Industrial-Konsortiums sowie die zweite internationale ROS-Industrial Konferenz statt.

Experten aus Industrie und Forschung präsentierten die wichtigsten Entwicklungen, Anwendungen, Komponenten und Trends rund um das Thema ROS-Industrial. Bis heute ist die Automatisierungstechnik stark durch proprietäre Schnittstellen und somit durch starke Bindungen an Roboter- und Steuerungshersteller geprägt. Mit der herstellerunabhängigen Open-Source Softwareplattform ROS-Industrial lassen sich roboterbasierte Automatisierungs-lösungen schneller und effizienter als bisher entwickeln. Dank standardisierter Schnittstellen und hochwertiger Softwarekomponenten reduziert ROS-Industrial den Integrationsaufwand für roboterbasierte Lösungen. Zur Auswahl, Konfiguration und Integration von ROS-Industrial-Komponenten sind modellbasierte IT-Werkzeuge verfügbar. »Das ROS-Industrial-Konsortium soll die Anforderungen der Industrie in die ROS-Entwicklergemeinschaft tragen, um den Transfer leistungsfähiger Softwarekomponenten aus der Forschung in die Industrie zu ermöglichen. In Kollaboration mit der Entwicklergemeinschaft soll eine technische Roadmap umgesetzt werden, um diese Softwarekomponenten an industrielle Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen anzupassen«, sagt Ulrich Reiser, Gruppenleiter am Fraunhofer IPA und Leiter des europäischen ROS-Industrial-Konsortiums.