Handlungsempfehlungen aus dem Reallabor
Die Erfahrungen aus KIRR Real verdeutlichen, dass es zwar Unternehmen gibt, die sich mit den Verordnungen auseinandersetzen, dabei bereiten allerdings bestehende Unklarheiten, die Vielzahl an zu berücksichtigenden Regulierungen und das Fehlen der harmonisierten Standards Probleme.
Es besteht dringender Bedarf an konkreten, praxisnahen und leicht umsetzbaren Leitfäden sowie strukturierten Vorgehensweisen, die früh in der Entwicklung ansetzen. Insbesondere sind KI-Entwicklungsteams, unabhängig von der Unternehmensgröße, oft klein und haben Schwierigkeiten, die erforderlichen Aufwände zu bewältigen. Unterstützungsangebote (wie zum Beispiel Reallabore) sollten daher möglichst niederschwellig sein, um einen echten Mehrwert zu liefern. Unternehmen sollten ferner bereits in frühen Entwicklungsphasen Unterstützung erhalten, zum Beispiel durch die rechtliche Einschätzung eines Anwendungsfalls, Workshops oder Beratung während der Entwicklung eines Systems.
Das Fraunhofer IPA wird weiterhin die Erkenntnisse aus der Projektarbeit sammeln und aktiv in den Gesetzgebungsprozess einbringen sowie für die direkte Zusammenarbeit mit Unternehmen nutzen. Unternehmen können hierfür auf unsere Ansprechpersonen zukommen. Das Ziel bleibt, die KI Regulierung praxisnah weiterzuentwickeln und Unternehmen in Baden-Württemberg optimal zu unterstützen.
Mehr Informationen: https://www.kirr-real.de/