Mit ReProMES Energiefresser sofort erkennen

Presseinformation März 2014 / 6.3.2014

Sparen ist eine gute Einnahme. Die über 2000 Jahre alte Weisheit des römischen Staatsmanns Cicero gilt auch heute noch. So ist es für produzierende Unternehmen wichtiger denn je, sorgfältig mit Ressourcen, insbesondere Energie, umzugehen. Das Forschungsprojekt ReProMES, an dem das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Guardus Solutions und Tubex Wasungen beteiligt sind, unterstützt Unternehmen, Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Aufgrund steigender Energiepreise und einer verschärften Rechtslage müssen produzierende Unternehmen immer stärker auf ihren Emissionsausstoß achten. Angesichts der Vielzahl an Produktionsprozessen wird es jedoch zunehmend komplex, die Verbrauchszahlen zu analysieren und den Gesamtbedarf zu überblicken. Im Rahmen von ReProMES zeigen die Initiatoren aus Forschung und Wirtschaft den teilnehmenden Firmen auf, wie sie ihren Bedarf besser überblicken können.

Wertvolle Dienste beim Energiemanagement leistet das Manufacturing Execution System (MES). Die Software ordnet den unterschiedlichen Produktionsprozessen ihren Verbrauch zu. Weist ein Bereich Extremwerte auf, erkennt das Unternehmen sofort, wo es nach Energiefressern suchen muss. So kann Energie gespart und die Umwelt geschont werden.

MES in gesamten Produktionsprozess integriert

Ein wesentlicher Vorteil des MES ist seine starke Integration in die wichtigsten Produktionsbereiche. Da die Software unter anderem auch die Feinplanung und -steuerung, das Betriebsmittelmanagement oder die Leistungsanalyse überwacht, können direkte Rückschlüsse auf den Ressourcenbedarf gezogen werden. Das Energiemanagement wird übersichtlicher und transparenter.

ReProMES steht für »Ressourceneffiziente Produktionsabläufe durch Manufacturing Execution Systeme«. Die MES-Software stammt von Guardus Solutions. Zudem fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) das Forschungsprojekt.