Standortübergreifendes Produktionskonzept hebt Effizienzpotenzial bei der European Convenience Food GmbH

© European Convenience Food GmbH

Standortoptimierung

In Kürze

Beim Hersteller European Convenience Food GmbH galt es, Synergien und Potenziale der beiden Produktionsstandorte zu finden und deren Nutzbarmachung zu planen. Projektergebnis war eine Umsetzungs- und Investitionsempfehlung zur Standortnutzung und Produktionsgestaltung.

 

Im Detail

Die Wissenschaftler des Fraunhofer IPA entwickelten eine Handlungsempfehlung zur standortübergreifenden Produktionsoptimierung, die Umsetzungsaufwände und die Dauer der Amortisation enthält. Sie empfahlen u.a. den Abbau von Produktionslinien, woraus sich mehrere Gewinne ergeben, wie eine effizientere Produktion, kürzere Wege und Konfiskatreduktion sowie die Vermeidung von Reinigungskosten. Die dafür nötigen Investitionen amortisieren sich innerhalb eines Jahres.

Zur Lösung der Aufgabe wählten die Wissenschaftler zuvor einen dreistufigen Ansatz. Sie analysierten eingangs beide Standorte auf Produktions- und Technologieebene mithilfe der Wertstrommethode, in persönlichen Gesprächen und durch Produktionsdatenauswertungen. So machten sie den Zustand der Produktion und die Anforderungen an diese transparent. Im zweiten Schritt legten die Wissenschaftler mit ECF-Mitarbeitern den strategischen Rahmen und die gesamtunternehmerische Zielsetzung fest. Im letzten Projektabschnitt modellierte das Projektteam die zukünftigen Produktionskonzepte. Sie wiesen deren Machbarkeit mittels einer Lastsimulation nach, die auf der erwarteten Auftragsmenge basierte.

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Einblicke ins Projekt:

"Mit dem Fraunhofer IPA konnten wir gemeinsam die Investitionen und Maßnahmen festlegen, welche zur optimalen Nutzung unserer beider Standorte nötig sind."

Simon Morris
Geschäftsführer

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