Digitalisierungsstrategie für fischer

© fischer und Alexey Brin / Adobe Stock

Kunststoffproduktion bei fischer

In Kürze

Bei der Unternehmensgruppe fischer ist der Bedarf nach Digitalisierungslösungen so hoch, dass sich bottom-up über 60 Industrie-4.0-Projekte gebildet haben. Das Unternehmen hat das Potenzial einer übergeordneten Planung erkannt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA entwickelte fischer eine Strategie, die bestehende Projekte priorisiert und fördert sowie neue Ideen zur Digitalisierung aufnimmt.
 

Im Detail

Die beteiligten Bereiche fischer Befestigungssysteme und fischer automotive systems setzten einen Chief Digital Officer (CDO) ein, der nun die gewachsenen Projekte betreut. Eine neue Digitalisierungsvision gibt den Projekten eine Richtung vor, sodass strategische Ziele erreicht werden können. Durch die gebündelte Betreuung, erkennt der CDO schneller, wo er Synergieeffekte nutzen kann, wo neue Impulse nötig sind und kann entsprechende Fördermaßnahmen einleiten oder Netzwerke aufbauen. Parallel haben fischer und Fraunhofer IPA auch neue Digitalisierungsideen generiert. Diese setzt das Team teils in direkter Zusammenarbeit um, wie etwa den Prototyp »Industrie-4.0-Insel« mit vernetzten Maschinen.

Das Projektteam hat die Digitalisierungsstrategie wie folgt entwickelt:

A. Sichtung der Projekte zur Interpretation der aktuellen strategischen Ausrichtung

B. Durchführung eines Impulsworkshops zur Bildung einer gemeinsamen Vision für die Digitalisierung

C. Entwicklung eines strategischen Programms inklusive strategischer Zielgrößen der Digitalisierung

D. Priorisierung der Initiativen

E. Aufsetzen und Begleiten erster Pilotprojekte
 

Zitat

»Die mit dem Fraunhofer IPA entwickelte Vision bereitet unser Unternehmen optimal auf die Digitalisierung vor. In den Workshops haben wir zahlreiche Impulse bekommen und Ideen generiert: von neuen Geschäftsmodellen, smarten Produkten bis hin zur digitalisierten Produktion.«

Andreas Müller
Chief Digital Officer bei fischer

 

Im Video zeigt CDO Andreas Müller, wie er mit dem Fraunhofer IPA bestehende und neue Digitalisierungsprojekte »in eine Bahn« gebracht hat.