Netzwerke und Kooperationen

Vernetzung von Wissenschaft und Praxis

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA forscht in 13 Fachabteilungen und in verschiedenen Projektgruppen, Kooperationen und Netzwerken. Unsere Projektgruppen und Außenstellen tragen mit ihren spezifischen Kompetenzen und ihren Einrichtungen zum Erfolg des Fraunhofer IPA bei.

Die Anbindung an die universitären Partner spielt eine besondere Rolle zur Unterstützung in der Grundlagenforschung und der anwenderorientierten Entwicklung. Auch innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft hat sich das Fraunhofer IPA mit fachlich verwandten Instituten in Forschungsverbünden organisiert, um gemeinsam am FuE-Markt aufzutreten. Zusätzlich kooperieren wir in Fraunhofer-Allianzen, um mit anderen Instituten unterschiedlicher Fachrichtungen gemeinsam ein Geschäftsfeld zu bearbeiten und zu vermarkten.

Die Stuttgarter Produktionsakademie, eine Kooperation des Fraunhofer IPA und der Universität Stuttgart, bietet Veranstaltungen rund um das Thema der industriellen Produktion an. Ihr Ziel ist es, zielgruppenorientierte Weiterbildung für alle Hierarchieebenen von Unternehmen anzubieten. Sie vereint dabei Wissenschaft, Forschung und Praxis unter einem Dach.

Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMB), Mannheim

Die Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie entwickelt seit Juli 2011 mitten im Universitätsklinikum Mannheim Automatisierungslösungen in Form von Prozesstechnik, Geräten, Instrumenten und Software für Produktion, Labor und Interventionsraum. Der Standort mitten im Klinikum und der offene interdisziplinäre Umgang miteinander lässt die Anwender, unsere Kunden und uns unmittelbar von den Erfahrungen des täglichen klinischen Betriebs profitieren. Die Verbindung zur medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg stellt sicher, dass Entwicklungen nicht nur zielgerichtet, sondern auch auf dem höchsten naturwissenschaftlich-technischen Niveau durchgeführt werden.

Die ersten Jahre in Mannheim haben gezeigt, dass die Automatisierung im Bereich der Medizin und Biotechnologie erst noch in den Anfängen steckt und in Zukunft eine Schlüsselrolle einnehmen wird. Nicht nur für Medizintechnik- oder Biotechnikunternehmen, sondern auch für Neukunden in diesen Branchen können wir zusammen mit unseren klinischen Partnern eine durchgängige Plattform für Neuentwicklungen oder den Technologietransfer vom Konzept bis zur klinischen Evaluierung anbieten.

 

Arbeits- und Forschungsgebiete

  • Geräte & Instrumente
  • Software & Steuerung
  • Mess- & Analysesysteme
  • Prozessentwicklung

 

Fraunhofer-Projektgruppe Regenerative Produktion, Bayreuth

Die Fraunhofer-Projektgruppe Regenerative Produktion an der Universität Bayreuth unter gemeinsamer Leitung von Prof. Dr.-Ing. Rolf Steinhilper und Dr.-Ing. Stefan Freiberger offeriert wegweisende Leistungen u.a. auf den Feldern Prototypenentwicklung, Fertigungsoptimierung sowie Energieeffizienzsteigerung in der Produktion.

Die Projektpartner der Fraunhofer-Projektgruppe Regenerative Produktion können auf eine hochmoderne technische Ausstattung zugreifen. Dazu zählen unter anderem ein Produktionstechnikum mit zahlreichen vernetzen Werkzeugmaschinen, ein Elektroniklabor, ein Analyselabor für technische Sauberkeit sowie die Green Factory Bayreuth. Unsere mittlerweile 40 Ingenieure und Wissenschaftler entwickeln ein tiefes Verständnis für die individuellen Aufgabenstellungen unserer Kunden und arbeiten interdisziplinär zusammen. Mit den fundierten Fachkenntnissen entstanden allein in den vergangenen 5 Jahren in über 125 Projekten maßgeschneiderte und verantwortungsbewusste produktionstechnische Lösungen für ein weitgefächertes Spektrum unserer industriellen Auftraggeber.

 

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Produktion
  • Ressourceneffizienz
  • Service Engineering
  • Refrabrikation
  • Fabrikplanung
  • Technische Sauberkeit
  • Regenerative Mechatronik
  • CFK-Technologien
  • Qualität
  • Logistik
  • Industrie 4.0

 

Fraunhofer Austria Research GmbH, Wien

Geschäftsbereich Produktions- und Logistikmanagement

Gegründet 2004 als Projektgruppe und Außenstelle des Fraunhofer IPA ist die Niederlassung in Wien mittlerweile unter dem Dach der Fraunhofer Austria Research GmbH aktiv, die 2008 als erste europäische Tochtergesellschaft der Fraunhofer-Gesellschaft gegründet wurde. Die gemeinnützige, nicht gewinnorientierte Forschungsorganisation ist heute in die zwei Geschäftsbereiche Produktions- und Logistikmanagement (Wien) und Visual Computing (Graz) gegliedert.

Der Gescäftsbereich »Produktions- und Logistikmanagement« unterstützt die Planung und Optimierung von Struktur, Organisation und Prozessen in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen oder deren Logistiknetzwerk. Unter dem Leitthema »ganzheitliche Lösungen in Produktion und Logistik« beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der Fragestellung, wie Exzellenz in den operativen Unternehmensbereichen erreicht werden kann. In Kooperation mit der TU Wien, dem Fraunhofer IPA und anderen Partnern werden Lösungen und Methoden erforscht, die Antworten auf die Produktionsstrategien der Zukunft für Unternehmen in Hochlohnländern liefern. Fraunhofer Austria unterstützt mit einem breiten Leistungsspektrum von Planungs- und Optimierungsaufgaben Unternehmen jeder Größe bei der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit. Der regionale Fokus liegt dabei vor allem auf Österreich und die angrenzenden Länder in Zentral- und Osteuropa.

 

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Industrie 4.0 Roadmapping – Entwicklung von intelligenten Produkten und Geschäftsmodellen
  • Gestaltung von Cyber-physikalischen Montagesystemen
  • Integrierte Logistik- und Produktionsplanung
  • Simulationsgestützte Produktions- und Logistikplanung
  • Fabrikplanung und Produktionsorganisation
  • Wertschöpfungsketten für Generative Fertigung
  • Multimodalverkehr im Donauraum – Verkehrssystem Wasserstraße
  • Optimierung des Auftragsabwicklungsprozesses
  • Ganzheitliches Wertstrommanagement
  • Ergonomische Arbeitssystemgestaltung

 

Fraunhofer Project Center, Budapest

Seit Mai 2010 bietet das Fraunhofer Projektzentrum für Produktionsmanagement und Informatik (PMI) am Institut für Rechentechnik und Automatisierung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (SZTAKI)  unter der Leitung von Professor László Monostori  in Kooperation mit dem Fraunhofer IPA und Fraunhofer Austria, Geschäftsbereich Produktions- und Logistikmanagement (FhA-PL) Forschungs- und Beratungsdienstleistungen für produzierende Unternehmen an. Das Fraunhofer Project Center PMI ist wichtige Kontaktstelle sowohl für deutsche Firmen, die in Ungarn mit Produktionsstandorten vertreten sind als auch für die mittelständisch geprägte ungarische Industrie.


Die wichtigsten Ziele des Fraunhofer Projektzentrum

Angesichts der Herausforderungen, denen produzierende Unternehmen auch im ungarischen Markt gegenüber stehen, und aufbauend auf dem Kompetenzspektrum der drei kooperierenden Institute, liegen die Tätigkeitsfelder des Fraunhofer Projektzentrums im Bereich Digitaler, echtzeitfähiger Produktionsunternehmen und –netzwerke.

 

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Produktionsplanung und -optimierung,
  • Gestaltung und Management kooperativer Produktionsnetzwerke,
  • Auftragsmanagement in der Produktions- und Dienstleistungsbranche,
  • echtzeit- und reaktionsfähige Fertigungsplanung und -steuerung,
  • praxisbewährte Anwendung innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien.

 

Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart

Das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) ist eines der größten, forschungsstärksten und traditionsreichsten Institute der Fakultät für Produktions- Konstruktions- und Fahrzeugtechnik an der Universität Stuttgart. Mit den Forschungsbereichen Fabrikbetrieb und Fertigungstechnik sowie dem Applikationszentrum Industrie 4.0 und der innovativen Lernfabrik für advanced Industrial Engineering bietet es den Studierenden ein breites spannendes Portfolio. Modern eingerichtete Fertigungsmess- und Versuchslabors, Versuchsfelder für Industrieroboter, CAD-Labor, Oberflächentechnikum, Auftragsmanagementlabor betreiben das IFF und das Fraunhofer IPA gemeinsam.

 

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Fabrikbetrieb

  • Fabrikplanung und Produktionsoptimierung
  • Auftragsmanagement & Wertschöpfungsnetze
  • Komplexitätsmanagement
  • Nachhaltige Produktion und Qualität
  • Produktionsinformatik Industrie 4.0

Industrielle Fertigung

  • Beschichtungssystem- und Lackiertechnik
  • Galvanotechnik
  • Fertigungsmesstechnik
  • Funktionale Materialien
  • Generative Fertigung/FDM

 

Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) Universität Stuttgart

Das EEP hat die Aufgabe, Licht in die Studien- und Zahlenvielfalt im Bereich Energieeffizienz zu bringen. Es veröffentlicht regelmäßig den Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie. Vorbild dafür ist der ifo Geschäftsklimaindex. Den produzierenden Unternehmen und der Gesellschaft wird anhand von Fakten aufgezeigt, welche messbaren Wertgewinne durch entsprechende Effizienzmaßnahmen möglich sind. Somit kann die volkswirtschaftliche Verantwortung jedes Einzelnen aufgezeigt und umgesetzt werden.

Der Politik und Gesellschaft werden Entscheidungsgrundlagen gegeben, um nachvollziehbare und effektive Investitions- und Subventionsentscheidungen treffen zu können und um die Zahl von Fehlentscheidungen zu minimieren. Ein besonderer Schwerpunkt am EEP ist der Praxisbezug. Ziel ist die schnelle Entwicklung und Umsetzung von Lösungen für die Industrie mit innovativen und integrierten Systemen zur Steigerung der Energieeffizienz und hieraus folgenden signifikanten Reduzierungen von Verlusten.

Arbeitskreise mit Industrieunternehmen dienen nicht nur dem Erfahrungsaustausch bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen, sondern sollen auch neue energiesparende Technologien initiieren.

 

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Betrieblicher Schwerpunkt: Technologie, Organisation und Wirtschaftlichkeit

  • Energieeffizienz-Technologien: Erzeugung, Speicherung/Verteilung, Verwendung
  • Energieeffizienz-Methoden: Managementsysteme, Energieoptimierte Wertschöpfungssysteme, Energieorientierte Produkt- und Prozessgestaltung
  • Geschäftsmodelle mit/für Energieeffizienz: Identifikation von Handlungsfeldern, Entwicklung von Modellen


Volkswirtschaftlicher Schwerpunkt: Wirksamkeit und Wahrnehmung

  • Wirksamkeitsprüfung: Statistische Daten, Metastudien, Studien, Indikatorerhebung
  • Wirtschaftspolitische Gestaltung: Interessengruppen, Verbände, Parteien, Bundesregierung, EU, International
  • Gesellschaftliche Wahrnehmung: eigene Veranstaltungen, Veröffentlichungen – auch außerhalb der Fachwelt

 

Institut für Werkzeugmaschinen (IfW) der Universität Stuttgart

Die Schwerpunkte der Forschung liegen auf den Gebieten der Konstruktion, Simulation und Optimierung von Werkzeugmaschinen, Baugruppen und Werkzeugen sowie deren experimentelle Untersuchung, der Entwicklung zur Werkzeug- und Prozessoptimierung von zerspanenden Bearbeitungsverfahren von metallischen Werkstoffen, Holz und Kunststoffen, der Automatisierungstechnik sowie der Umwelttechnik zur Reduzierung auftretender Emissionen und der Erarbeitung von Energiesparpotenzialen in Fertigungsverfahren.

 

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Maschinenkonstruktion: Entwicklungen, Simulationen, Verifikationen
  • Maschinenuntersuchung: Dynamik, Akustik, Hydraulik
  • Holz- und Verbundwerkstoffbearbeitung: Emissionen, Maschinentechnologie
  • Zerspanungstechnologie: Optimierung von Zerspanprozessen, Entwicklung von Zerspanwerkzeugen

 

Arbeitsgebiete des IfW

Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart

Das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart zählt in Deutschland und international zu den führenden universitären Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Fertigungstechnik. Am ISW werden seit nunmehr 50 Jahren neben grundlagenorientierten Forschungsaktivitäten auch herausforderungsvolle Aufgabenstellungen aus der Industrie erfolgreich bearbeitet. Wir stellen uns den unterschiedlichsten Herausforderungen auf dem Gebiet der Automatisierung in der Fertigungstechnik. Am ISW finden dazu Forschungen, begonnen bei der Planung und dem Engineering, über die Steuerung und Regelung, die industrielle Kommunikation bis hin zu Antrieben und Sensoren sowie der nachgeschalteten mechanischen Komponenten statt.

 

 

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Planungssysteme und Engineeringmethoden
  • Industrielle Steuerungstechnik
  • Antriebs- und Regelungstechnik
  • Maschinentechnik
  • Mechatronische Systeme

 

Arbeitsgebiete des ISW

Auch innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft hat sich das Fraunhofer IPA mit fachlich verwandten Instituten in Forschungsverbünden organisiert, um gemeinsam am FuE-Markt aufzutreten. Zusätzlich kooperieren wir in Fraunhofer-Allianzen, um mit anderen Instituten unterschiedlicher Fachrichtungen gemeinsam ein Geschäftsfeld zu bearbeiten und zu vermarkten.


Fraunhofer-Allianzen

Institute oder Abteilungen von Instituten mit unterschiedlichen Kompetenzen kooperieren in Fraunhofer-Allianzen, um ein Geschäftsfeld gemeinsam zu bearbeiten und zu vermarkten.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist in folgenden Allianzen vertreten:

Fraunhofer-Allianz Ambient Assisted Living
Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion
Fraunhofer-Allianz Batterien
Fraunhofer-Allianz Energie
Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung
Fraunhofer-Allianz Nanotechnologie
Fraunhofer-Allianz Numerische Simulation von Produkten, Prozessen
Fraunhofer-Allianz Photokatalyse
Fraunhofer-Allianz Polymere Oberflächen (POLO)
Fraunhofer-Allianz Reinigungstechnik
Fraunhofer-Allianz Vision (Bildverarbeitung)

 

Fraunhofer-Verbünde

Fachlich verwandte Institute organisieren sich in Forschungs-Verbünden und treten gemeinsam am FuE-Markt auf. Sie wirken in der Unternehmenspolitik sowie bei der Umsetzung des Funktions- und Finanzierungsmodells der Fraunhofer-Gesellschaft mit.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist in folgendem Verbund vertreten:

Fraunhofer-Verbund Produktion

 

 

Stuttgarter Produktionsakademie (SPA)

Die Stuttgarter Produktionsakademie gGmbH – eine Kooperation des Fraunhofer IPA und der Universität Stuttgart – bietet exzellente Seminare für Fach- und Führungskräfte produzierender Unternehmen. Sie wurde als Non-Profit-Organisation zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der steigenden technischen Herausforderungen der industriellen Produktion gegründet.

Im Programm enthalten sind Seminare zu stark nachgefragten Themen der industriellen Produktion, wie beispielsweise Produktionsplanung und Prozessoptimierung. Da Fachwissen allein nicht immer ausreicht, bietet die Stuttgarter Produktionsakademie auch Schulungen an, in denen die Teilnehmer Schlüsselkompetenzen wie etwa Führungs-Know-how aufbauen bzw. weiterentwickeln. Ein besonderes Highlight sind die Technologieseminare, die mit einem hohen praktischen Anteil in Laboren durchgeführt werden. Nur wenige Seminaranbieter können auf eine derartige Infrastruktur zurückgreifen.

Die Stuttgarter Produktionsakademie ist ständig bestrebt, ein spannendes Seminarprogramm zusammenzustellen und professionelle Kooperationspartner zu gewinnen. Sollten Ihnen Themen fehlen oder Sie ein individuelles Weiterbildungskonzept wünschen, sprechen Sie uns an. Wir sind sicher, auch Ihren speziellen Bedarf decken zu können.

 

Themen- und Arbeitsschwerpunkte

  • Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis
  • Qualifizierung von Fach- und Führungskräften
  • Management- und Organisationsseminare
  • Technologieseminare
  • Inhouse-Seminare
  • Individuelle Aus- und Weiterbildungskonzepte