Gesundheitsschutz und Absaugtechnologien

© Foto Fraunhofer IPA, Rainer Bez

Die Zerspanung moderner Leichtbauwerkstoffe geht einher mit der Bildung großer Mengen feinster Stäube. Die luftgetragenen Anteile stellen eine Gefährdung für den Maschinenbediener dar und können Schäden in elektrischen oder elektronischen Baugruppen hervorrufen. Staubablagerungen im Bereich der Zerspanstelle sorgen für erhöhten Werkzeugverschleiß und eine geringe Prozesssicherheit. Der manuelle Reinigungsaufwand der Bauteile, Spannvorrichtung und Bearbeitungsmaschine ist enorm und sorgt für hohe Personalkosten.

Die Abteilung »Leichtbautechnologien« kann auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Absaugtechnologie zurückgreifen. Unsere Experten entwickeln effektive Lösungen für die Späneerfassung in der Serienproduktion oder Einzelteilfertigung, sowie für Maschinen und Handgeräte.

Parallel messen und bewerten wir Staubemissonen und prüfen Geräte und Baugruppen auf ihre Eignung in einer CFK-Staub- und Kohlenstofffasern-belasteten Umgebung.

 

 

Absaugtechnologie für die Trockenzerspanung

Für eine prozesssichere Zerspanung ist eine effektive Erfassung der Späne und Stäube essentiell. Vor allem bei der 5-Achs-Bearbeitung stoßen konventionelle Absaugsysteme jedoch schnell an ihre Grenzen. Wir entwickeln neuartige Absauglösungen für eine effektive Späneerfassung in der Serie und im Prototypenbau.

 

Staubemission und Maschinenbeständigkeit

Feinste FVK- und Faserstäube stellen eine Gefährdung für den Werker, aber auch für die Maschinen und elektrischen Anlagen im Umfeld der Bearbeitungsmaschine dar. Wir messen und bewerten die Staubkonzentrationen und untersuchten die Beständigkeit gegen abrasive und elektrisch leitfähige Stäube.