Auslastung und Verfügbarkeit in verketteten Systemen

Auslastung und Verfügbarkeit: Abhängigkeiten in verketteten Systemen

Die wachsende Produktionsflexibilität, Vollautomatisierung kompletter Fertigungsbereiche und die Einbindung neuartiger Fertigungstechnologien stellen für die Gewährleistung einer dauerhaft hohen Produktivität die größten Herausforderungen dar. Diese Komplexitätstreiber in Form von technologischen, zeitlichen und örtlichen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Prozessschritten gilt es bereits planerisch zu berücksichtigen und so prognostizierbar, d.h. beherrschbar, zu machen. Das Fraunhofer IPA entwickelt hierfür Planungsansätze, um während der Konzeptphase den Fokus auf eine hohe Anlageneffektivität in der späteren Betriebsphase zu legen.

Bei bereits bestehenden Anlagen ist zur Optimierung der Gesamtproduktivität die genaue Aufschlüsselung der Nebenzeiten mit den zugehörigen Verlustursachen nötig. Bei verketteten oder hoch automatisierten Anlagen mit kurzen Taktzeiten ist dies meist nicht mehr manuell möglich, bzw. viele nicht augenscheinlich ersichtliche Verlustquellen werden nicht erkannt. Hierfür entwickelt das Fraunhofer IPA merkmalsbasierte Erfassungssysteme, die kleinste Nebenzeiten registrieren und durch eine intelligente Auswertungslogik mit Ursachen verknüpfen. Wir unterstützen Sie gerne mit unserer Erfahrung und unseren kontinuierlich weiterentwickelten Methoden und Werkzeugen Ihre verketteten Fertigungssysteme zu analysieren und zu optimieren.

 

Fehler- und -ursachenerkennung in hochautomatisierten Fertigungssystemen bei SCHOTT

IPA-Wissenschaftler untersuchten die Fertigungssysteme der Firma SCHOTT und entiwckelten ein alternatives Fertigungskonzept mit einer 10-30 Prozent höheren Gesamtanlageneffektivität.