Schwerpunkte

© Foto Fraunhofer IPA, Rainer Bez

Der Maschinen- und Anlagenbau ist Deutschlands größter Arbeitgeber mit mittelständischen Strukturen und führender Innovationskraft. Seit über 50 Jahren arbeitet das Fraunhofer IPA mit Unternehmen aus der Branche zusammen.

Das Geschäftsfeld »Maschinen- und Anlagenbau« am Fraunhofer IPA besteht aus dem Geschäftsfeldleiter und einem fast 20-köpfigen Kernteam und bündelt die Kompetenzen des Fraunhofer IPA für unsere Kunden. Im Geschäftsfeld werden auf den Kundenbedarf zugeschnittene Projektteams mit Spezialisten aus den Fachbereichen des Fraunhofer IPA zusammengestellt.


Folgenden Arbeitsschwerpunkten hat sich das Geschäftsfeld verschrieben:

  • Fabrik- und Produktionsorganisation: Das Fraunhofer IPA begleitet Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus bei Fabrik-, Produktionsplanungs- und Technologieprojekten in Produktion, Auftragsabwicklung und IT.
  • Produktionstechnik und Automatisierung: Für die Entwicklung innovativer Anlagen und die produktionstechnische Umsetzung bietet das Fraunhofer IPA Lösungen vom Prototyp bis zur vollständigen Produktionsanlage.
  • Prozess- und Verfahrensentwicklung: Das Fraunhofer IPA entwickelt individuelle, neue Prozesse und Verfahren für Maschinen, Anlagen und Komponenten beziehungsweise optimiert bestehende Anlagen.
  • Digitalisierung und Personalisierung: Maschinenbauer sind mehr und mehr gefordert, ihre Produktion in Richtung der Stückzahl eins zu trimmen. Die Digitalisierung ist eines der wichtigsten Instrumente, dieses Ziel zu erreichen. Neben dem Umbau der Produktionsprozesse entwickelt das Fraunhofer IPA die notwendige IT-Architektur und Anwendungslösungen für eine sichere Cloud-IT.


In den Herausforderungen der Branche, wie z. B. die hohe Marktdynamik, neue Technologien oder die Ressourcenverknappung, sehen wir vier strategische Entwicklungsfelder, die den Weg zu einer »Smart Factory« ebnen:

  • Die Entwicklung neuer Produktionstechnik beinhaltet neue Materialien, das Heben von Automatisierungspotenzialen sowie die Automatisierung in neuen Anwendungsfeldern. Die Produktion und ihre Mitarbeiter werden dabei zunehmend durch technische Assistenzsysteme unterstützt.
  • Industrie 4.0 trägt dazu bei, die Intelligenz in Produktionssystemen zu erhöhen und Produkte sowie deren Produktion zu optimieren. Dies erfordert neue IT-Architekturen und -Services wie auch neue Organisationsmethoden und -prozesse. Die Vision Industrie 4.0 wird durch die Vernetzung der physischen und digitalen Produktion, sowie der durchgängigen (IT-)Integration der Wertschöpfungskette Realität.
  • Eine ressourceneffiziente Produktion wird durch systematisches Energie- und Materialmanagement erreicht. Hier sind nicht nur Kosteneinsparungen möglich, sondern auch die Leistungsfähigkeit wird erhöht.
  • Wandlungsfähigkeit ist überall notwendig, wo hohe Marktflexibilität gefordert ist. Mit wandlungsfähigen Fabriken, modularen Produktionssystemen oder auch modularen IT-Architekturen bringen Unternehmen ihre Produktentwicklungen schneller an den Markt.

Das Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau bietet maßgeschneiderte Lösungen, um die Modernisierung der Produktion voranzutreiben.